Wir stärken unsere Präsenz im Herzen Europas

konsequent weiter aus. Die Nähe zu den europäischen Institutionen schafft beste Voraussetzungen, um unsere Kunden und Partner noch intensiver bei digitalen, regulatorischen und strategischen Entwicklungen auf europäischer Ebene zu begleiten.
In den vergangenen Jahren haben wir kontinuierlich mit Unternehmen, Branchenverbänden, öffentlichen Verwaltungen, Agenturen, NGOs und internationalen Organisationen in Brüssel sowie weiteren europäischen Hauptstädten zusammengearbeitet. Gemeinsam gestalten wir Projekte, die Europas digitale und regulatorische Zukunft prägen und nachhaltige Mehrwerte schaffen.
Unsere stärkere Präsenz in Brüssel ist der nächste konsequente Schritt unserer europäischen Entwicklung. Sie ermöglicht uns einen noch engeren Austausch mit unseren Kunden und Partnern, stärkt bestehende Beziehungen und bringt uns noch näher an das europäische Ökosystem, in dem politische, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen zusammenlaufen.
Mit unserer Präsenz in Brüssel stärken wir unsere Fähigkeit, unsere Kunden und Partner unmittelbar im europäischen Umfeld zu begleiten. Die Nähe zu den europäischen Institutionen und relevanten Stakeholdern ermöglicht es uns, regulatorische Entwicklungen, technologische Innovationen und strategische Transformationsprozesse frühzeitig aufzugreifen und gemeinsam zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.

Unser Standort in Brüssel:
Rue Belliard 40
1040 Brüssel, Belgien

Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit unseren bestehenden und neuen Kunden und Partnern weiter auszubauen und die Zukunft Europas gemeinsam aktiv mitzugestalten.

 

PANALIS Solutions stärkt Wachstumskurs: Chris Jakob wird Chief Sales Officer

Bei PANALIS Solutions stehen wir für Innovation, Wachstum und den Anspruch, Public Affairs durch moderne Technologie intelligenter und effizienter zu machen. Um diesen Weg konsequent weiterzugehen, haben wir unser Führungsteam verstärkt:

Seit dem 1. Juni 2026 unterstützt uns Chris Jakob als Chief Sales Officer (CSO).

Chris übernimmt die Verantwortung für unseren gesamten Vertrieb sowie die strategische Weiterentwicklung unserer Marktaktivitäten. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Aufbau und der Skalierung von SaaS-Vertriebsorganisationen bringt er genau die Expertise mit, die wir für unsere nächste Wachstumsphase benötigen.

In den vergangenen Jahren hat Chris in verschiedenen Führungspositionen erfolgreich Vertriebsorganisationen aufgebaut und weiterentwickelt. Zuletzt verantwortete er als Head of Sales & Marketing bei 4SELLERS den Ausbau von Vertrieb und Marketing sowie die Entwicklung erfolgreicher Go-to-Market-Strategien. Zuvor leitete er als Head of Sales den Vertrieb bei Microtech.

Gemeinsam die nächste Wachstumsstufe erreichen

Für uns ist diese Verstärkung ein wichtiger Schritt. Die Nachfrage nach intelligenten Lösungen für Politikmonitoring, Stakeholder-Relationship-Management sowie KI-gestützte Analyse- und Frühwarnsysteme wächst kontinuierlich. Mit Chris an Bord wollen wir unsere Marktposition weiter ausbauen, neue Kundengruppen erschließen und unsere Wachstumsstrategie konsequent vorantreiben.

„Chris bringt nicht nur umfassende Vertriebsexpertise mit, sondern auch die Fähigkeit, Organisationen nachhaltig zu skalieren und Wachstum strukturiert voranzutreiben. Wir freuen uns sehr, ihn im Team zu haben und gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen“, sagt Reza Eshtiagh, CEO und Co-Founder von PANALIS Solutions.

 

Auch Zafar Khan, COO und Co-Founder von PANALIS Solutions, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Chris bringt genau die Kombination aus strategischem Denken, operativer Vertriebsexzellenz und Skalierungserfahrung mit, die wir für unsere ambitionierten Wachstumsziele benötigen. Gemeinsam werden wir unsere Vertriebsstrukturen weiter professionalisieren und nachhaltig ausbauen.“

Auch Chris blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe:

„PANALIS verbindet technologische Innovation mit einem hochrelevanten Marktumfeld. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team die nächste Wachstumsphase zu gestalten, neue Potenziale zu erschließen und unsere Lösungen noch stärker im Markt zu etablieren.“

Wachstum für die Zukunft von Public Affairs

Die Nachfrage nach intelligenten Lösungen für Politikmonitoring, Stakeholder-Relationship-Management sowie KI-gestützte Analyse- und Frühwarnsysteme wächst kontinuierlich. Mit Chris an Bord wollen wir unsere Marktposition weiter stärken, neue Kunden gewinnen und die Digitalisierung von Public Affairs aktiv mitgestalten.

Wir sind überzeugt, dass die Kombination aus technologischer Innovation, Marktverständnis und einem starken Team die Grundlage für nachhaltiges Wachstum bildet. Mit Chris an unserer Seite freuen wir uns darauf, die nächste Phase der Unternehmensentwicklung erfolgreich zu gestalten.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heißen Chris herzlich bei PANALIS willkommen.

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Politikmonitoring für Österreich

Bundes-, Landes- und Stakeholder-Ebene in einer Plattform:

Die politische Entscheidungsfindung in Österreich findet nicht nur auf Bundesebene statt. Ein großer Teil der inhaltlichen Weichenstellungen entsteht in den Bundesländern.

Für Public-Affairs-Verantwortliche bedeutet das:
Wer nur die Bundespolitik beobachtet, sieht oft zu spät, was politisch relevant wird.

Ganzheitlicher Blick auf alle politischen Ebenen

Mit PANALIS Monitoring wird politisches Informationsmanagement in Österreich erstmals durchgängig über alle Ebenen hinweg abgebildet:

  • Bundesebene: Parlament, Ministerien, nationale Gesetzgebung
  • Länderebene: Landesregierungen und -parlamente, wichtige regionale Behörden & politische Akteure
  • Stakeholder-Ebene: Verbände, Unternehmen, NGOs und Medien

Alle Informationen laufen strukturiert in einer Plattform zusammen.

 

Mehr Überblick, weniger Rechercheaufwand

Statt Informationen aus unterschiedlichen Quellen manuell zusammenzustellen, ermöglicht PANALIS:

  • Zentrale Erfassung regionaler und nationaler Entwicklungen
  • Filter nach Bundesländern, Themen und Stakeholdern
  • Automatisierte Alerts zu relevanten Veränderungen
  • Direkten Zugriff auf Originalquellen und Veröffentlichungen

Das reduziert den Rechercheaufwand erheblich und schafft gleichzeitig eine belastbare Informationsbasis.

Regionale Stakeholder gezielt verstehen und einbinden

Gerade in Österreich spielt die regionale Vernetzung eine zentrale Rolle. Mit PANALIS lassen sich:

  • relevante Akteure auf Landesebene identifizieren
  • Positionen und Aktivitäten systematisch auswerten
  • Regionale Netzwerke und Einflussstrukturen sichtbar machen

Das schafft die Grundlage für eine gezielte und strategische Stakeholder-Ansprache.

Bessere Entscheidungen durch vernetzte Informationen

Der entscheidende Mehrwert liegt nicht nur in der Datenmenge, sondern in der Verknüpfung:

  • Bundespolitische Entwicklungen im Kontext regionaler Dynamiken verstehen
  • Themen über mehrere Ebenen hinweg analysieren
  • Strategien datenbasiert und frühzeitig ausrichten

So entsteht ein klarer Informationsvorsprung in einem zunehmend komplexen politischen Umfeld.

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Allgemeine LLMs oder PANALIS Copilot – was Public Affairs wirklich braucht

Warum spezialisierte Systeme wie der PANALIS Copilot herkömmlichen LLMs überlegen sind:

Allgemeine Large Language Models (LLMs) sind ein technologischer Durchbruch – insbesondere im schnellen Zugriff auf breit verfügbares Wissen. Doch sobald es um anspruchsvolle, hochspezialisierte Anwendungsfelder wie politische Analyse und Gesetzgebungsmonitoring geht, werden ihre grundlegenden Grenzen deutlich sichtbar. Im Folgenden möchten wir einige zentrale Herausforderungen exemplarisch aufzeigen:


1. Kein organisationsspezifisches Wissen

Standard-LLMs verfügen über kein Verständnis für Ihre Organisation. Sie kennen weder Ihre Stakeholder-Strukturen noch interne Positionierungen, strategische Prioritäten oder laufende politische Dossiers. Dadurch bleiben ihre Antworten zwangsläufig generisch – unabhängig davon, wie spezifisch die Fragestellung eigentlich ist.


2. Fehlende Aktualität

Politische Prozesse sind dynamisch und verändern sich teilweise täglich. Klassische LLMs basieren jedoch auf Trainingsdaten mit zeitlicher Verzögerung und haben keinen nativen Zugriff auf aktuelle legislative Entwicklungen. Das führt dazu, dass entscheidungsrelevante Informationen fehlen oder veraltet sind.


3. Risiko von Halluzinationen

LLMs generieren Antworten auf Basis statistischer Wahrscheinlichkeiten, nicht auf Grundlage verifizierter Fakten. Gerade im politischen Kontext kann dies problematisch sein: Inhalte können plausibel wirken, ohne tatsächlich korrekt zu sein – ein Risiko für Analyse, Reporting und strategische Entscheidungen.


4. Hohe Abhängigkeit von präzisem Prompting

Die Qualität der Ergebnisse hängt stark von der Eingabe ab. Schon kleine Ungenauigkeiten in der Formulierung können zu stark abweichenden oder unbrauchbaren Antworten führen. Im operativen Alltag ist dieser Grad an Prompt-Engineering weder realistisch noch zuverlässig skalierbar.


5. Keine Integration in bestehende Arbeitsprozesse

LLMs sind in der Regel isolierte Werkzeuge ohne Verbindung zu unternehmensinternen Daten, Workflows oder Monitoring-Systemen. Dadurch entstehen Medienbrüche, die eine direkte Nutzung im Arbeitsalltag erschweren und Effizienzpotenziale ungenutzt lassen.

 

Ein erster Einblick: Was der Public Affairs Report 2025 sichtbar macht

Der PANALIS Copilot wurde speziell für Public Affairs entwickelt, mit einem klaren Fokus auf Relevanz, Aktualität und Integration. Während klassische LLMs auf allgemeinem Wissen basieren, verbindet der PANALIS Copilot gezielt kuratierte Fachdaten mit organisationsspezifischem Wissen und aktuellen Monitoring-Daten. Dadurch entstehen keine generischen Antworten, sondern fundierte, kontextbasierte Einschätzungen, die direkt im Arbeitsalltag nutzbar sind.

Ein zentraler Unterschied liegt im technologischen Ansatz: Durch den Einsatz von Retrieval Augmented Generation (RAG) greift der PANALIS Copilot auf aktuelle Dokumente, Dossiers und verlässliche Quellen zu und verknüpft diese mit internen Informationen. Die Ergebnisse sind dadurch nicht nur aktueller, sondern auch nachvollziehbar hergeleitet. Halluzinationen, wie sie bei herkömmlichen LLMs auftreten können, werden so deutlich reduziert.

Auch in der Arbeitsweise zeigt sich ein klarer Mehrwert. Während öffentlich zugängliche LLMs stark von Prompts abhängig sind und isolierte Antworten liefern, bildet der PANALIS Copilot reale Public-Affairs-Prozesse ab. Hinterlegte Regeln, integrierte Logiken und die kontinuierliche Nutzung aktueller Monitoring-Daten sorgen dafür, dass weniger Prompt Engineering erforderlich ist und stattdessen konkrete, produktive Ergebnisse entstehen.

Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die Datensicherheit. Gerade im Public Affairs Umfeld ist der Umgang mit sensiblen Informationen kritisch. Der PANALIS Copilot gewährleistet Datenhoheit im eigenen System – mit Serverstandort in Deutschland – und bietet zudem Optionen zur Anonymisierung oder vollständigen Deaktivierung von LLM-Abfragen. Eine unkontrollierte Weitergabe von Daten wird so vermieden.

Wie gehen andere Organisationen mit KI-Tools um? Jetzt informieren.
Public Affairs Report 2025

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Public Affairs Report 2025 – Strategien, Trends & Technologien

Wie bleibt man handlungsfähig in einem Umfeld, das sich täglich verändert?

Politische Entscheidungen entstehen heute in Echtzeit. Gesetzesinitiativen beschleunigen sich, neue Regulierungen erscheinen im Wochentakt – und parallel dazu werden Stakeholder-Netzwerke dichter, gesellschaftliche Erwartungen komplexer, und die öffentliche Debatte verlagert sich zunehmend in digitale Räume.
Für Public-Affairs-Teams bedeutet es, dass Sie schneller reagieren, gezielter priorisieren und gleichzeitig strategisch vorausschauend agieren müssen. Doch wie gut gelingt das aktuell? Welche digitalen Werkzeuge werden tatsächlich genutzt? Und wie verändert sich das Selbstverständnis politischer Kommunikation im Spannungsfeld zwischen Digitalisierung, Informationsdichte und politischer Unsicherheit?
Dieser Frage geht der neue Public Affairs Report 2025 auf den Grund – basierend auf einer breit angelegten Befragung unter 192 Fachleuten aus Unternehmen, Verbänden und NGOs in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und den Niederlanden.

Dieser Report ist ein Beitrag zur strategischen Orientierung in einer Zeit des politischen Umbruchs. Wir laden Sie ein, mit uns einen Blick in die Praxis derjenigen zu werfen, die heute Verantwortung für politische Kommunikation tragen – und morgen Orientierung geben müssen.

Ein erster Einblick: Was der Public Affairs Report 2025 sichtbar macht

Wie viel Potenzial hat Künstliche Intelligenz in der politischen Kommunikation?

Die aktuelle Auswertung zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Informationsselektion zeigt ein deutliches Meinungsbild: Rund 72 % der Befragten befürworten den Einsatz von KI-Technologien zur Unterstützung bei der Auswahl relevanter Informationen.

Ob bei der Filterung von Gesetzestexten, die Analyse politischer Narrative oder der Priorisierung komplexer Themen – die Potenziale Künstlicher Intelligenz in Public Affairs sind erkannt. 

Doch trotz dieser Offenheit: Nur ein Teil der Befragten nutzt KI bislang aktiv.

Warum klafft zwischen Haltung und Anwendung eine so große Lücke? Und was bedeutet das für die Zukunft politischer Kommunikation? 

Diese und weitere Fragen beantworten wir im neuen Public Affairs Report 2025 – für alle, die strategisch vorausdenken wollen.  

Jetzt kostenfrei anfordern:
Public Affairs Report 2025

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Kommunikation im Wandel – Rückblick auf den Stakeholder Communication Day 2025

Am 10. April 2025 versammelten sich im Berliner BASECAMP Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden zum Stakeholder Communication Day. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen aktueller Herausforderungen und Chancen der Stakeholder-Kommunikation – in einem Umfeld, das sich durch gesellschaftlichen Wandel, digitale Dynamik und zunehmende regulatorische Anforderungen stetig verändert. Im Fokus standen Themen wie Transparenz, der verantwortungsvolle Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Public Affairs und die Rolle von Kommunikation als Brücke zwischen Organisationen und politischen Prozessen. 

Schon zu Beginn wurde klar, dass Kommunikation im politischen Raum heute mehr braucht als gute Absichten. Sie muss klar, strategisch und glaubwürdig sein – und dabei ethisch fundiert sowie technologisch auf der Höhe der Zeit agieren. Michael Wedell eröffnete die Veranstaltung mit einem Beitrag über Kommunikation als Führungs- und Steuerungsaufgabe, die Orientierung stiftet und Vertrauen schafft – gerade in politisch sensiblen Zusammenhängen. Die ersten Beiträge machten deutlich, wie stark die Erwartungen an politische Kommunikation gestiegen sind, nicht nur von außen, sondern auch innerhalb der Organisationen selbst.

Besonders die Auseinandersetzung mit dem deutschen Lobbyregister zeigte, wie Transparenz praktisch umgesetzt und gleichzeitig als strategisches Element verstanden werden kann. Christian Heyer betonte, dass sich das Lobbyregister als großer Erfolg etabliert hat und im internationalen Vergleich eine führende Rolle einnimmt. Es werde auch in den kommenden Jahren ein fester Bestandteil professioneller Interessenvertretung bleiben. Künftige digitale Weiterentwicklungen sollen dabei helfen, den Umgang mit dem Register noch effizienter und praxisnäher zu gestalten. 

Ein zentraler Themenschwerpunkt des Tages war die Anwendung von Künstlicher Intelligenz. In verschiedenen Beiträgen wurde beleuchtet, wie KI in der politischen Kommunikation bereits eingesetzt wird – etwa zur Analyse politischer Akteure, zur Strukturierung komplexer Informationslagen oder zur effizienten Erstellung von Inhalten. Sebastian Rosengrün stellte dar, wie generative KI heute in vielen Prozessen entlastend wirken kann, ohne die Verantwortung menschlicher Entscheidung zu ersetzen. Emily Herrmann präsentierte ergänzend dazu zentrale Ergebnisse aus dem Public Affairs Report 2025 und zeigte, wie groß der Druck auf kleine Kommunikationsteams ist – und wie wichtig verlässliche digitale Prozesse für professionelle Kommunikation geworden sind.

 

Dabei wurde deutlich, dass KI nur dann nachhaltig Wirkung entfaltet, wenn sie in gut organisierte Strukturen eingebettet ist, nachvollziehbar gesteuert wird und Teil einer strategisch abgestimmten Gesamtkommunikation ist. Andreas Kaiser veranschaulichte dies durch den Einsatz datenbasierter Stakeholder Analyse, mit der politische Positionen systematisch erfasst und eingeordnet werden können. Julius Gmeinwieser stellte eine Guideline zum Einsatz von generativer KI in Kommunalverwaltungen vor – als praktisches Beispiel dafür, wie Regulierung, Technologieeinsatz und Alltagstauglichkeit zusammengedacht werden können. 

Der Nachmittag war geprägt von intensiver inhaltlicher Arbeit. In mehreren parallelen Workshops tauschten sich die Teilnehmenden über konkrete Fragestellungen aus. Peter-Alberto Behrens leitete ein interaktives Szenario zur internationalen Interessenvertretung, das den strategischen Umgang mit Unsicherheit in komplexen politischen Lagen trainierte. Julian Schibberges zeigte anhand praktischer Anwendungsbeispiele, wie KI bereits in der Textgenerierung und im Monitoring eingesetzt werden kann – vorausgesetzt, klare interne Leitplanken und Qualitätsstandards sind vorhanden. Günther Hellberg lenkte den Blick auf die Veränderung der Arbeitswelt durch KI und betonte, wie sich Anforderungen an Organisationen und Berufsbilder bereits heute wandeln. Sebastian Rosengrün erweiterte diesen Blick, indem er Impulse aus der Start-up-Praxis übertrug – insbesondere zu Lernkultur, Agilität und technologieoffener Organisationsentwicklung. Valentin Farnung schließlich analysierte den aktuellen Koalitionsvertrag im Hinblick auf regulatorische Entwicklungen und deren Bedeutung für Public Affairs-Arbeit.

Abschließend diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Beratung auf dem Podium, wie Künstliche Intelligenz langfristig Teil politischer Kommunikation wird – ohne dabei Menschlichkeit, Verantwortung oder Erfahrung zu ersetzen. Unter anderem betonten Julius Gmeinwieser, Catherine Bouchon, Reza Eshtiagh, Ole Jendis und Prof. Dr. Hellberg, dass KI nicht mehr Zukunft, sondern Gegenwart ist – und dass Innovation und Regulierung nicht gegeneinander ausgespielt, sondern gemeinsam gestaltet werden müssen. Der Wunsch nach mehr Gestaltungsfreiraum statt zusätzlicher Einschränkungen zog sich wie ein roter Faden durch die Diskussion. 

Der Stakeholder Communication Day 2025 war ein Ort für fundierten Austausch, kritisches Hinterfragen und neue Perspektiven. Teilnehmende aus unterschiedlichen Bereichen kamen miteinander ins Gespräch, verknüpften Erfahrungen und nahmen Impulse mit, die sich direkt auf ihre tägliche Arbeit übertragen lassen. Die Veranstaltung zeigte, dass Stakeholder-Kommunikation heute mehr denn je ein strategisches Feld ist – eines, das Klarheit, Mut und Verantwortung erfordert.  

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